Geschichte
Die Wurzeln der RBB liegen am Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Post die erste Buslinie und damit den Postreisedienst einrichtete. 1928 kam die Deutsche Reichsbahn als Konkurrent hinzu. In den Jahren 1973 bis 1987 wurden die Postbusse von der Deutschen Bahn übernommen und es entstanden die regionalen Busgesellschaften unter der Bahnbusholding. Heute wird dieser Bereich der Deutschen Bahn geleitet von der DB Regio, der die Busgesellschaften der Deutschen Bahn AG sowie die S-Bahnen Berlin und Hamburg angehören.
31. Oktober 1982
Zuständig für die Busverkehre in der Region ist die Bundesbahn-Direktion Hannover.
ab 1. November 1982
Umbenennung in GBB Braunschweig (Geschäftsbereich Bahnbus).
ab 1. Dezember 1983
Der Geschäftsbereich Bahnbus übernimmt die Postreisedienste von den Postämtern Clausthal-Zellerfeld, Bad Harzburg, Goslar, Salzgitter-Bad, Wolfsburg und Uelzen.
ab 1. November 1989
Als Nachfolgeorganisation von Postbus und Bahnbus im Zuge der Umwandlung der Deutschen Bahn in eine Aktiengesellschaft. Unter der Bahnbus Holding erhält die RBB wie alle Bahntöchter eine eigene Farbe zu dem roten Streifen. So kommt es zu der Farbe Lila.
ab 28. Mai 1995
Gründung des Bürgerbusvereins Oberharz.
19. September 1997
Inbetriebnahme des neuen Betriebshofes in Holzminden, der aus einem liebevoll umgebauten, denkmalgeschützten Lokschuppen entstanden ist.
Sommer 1998
Ein neues Erscheinungsbild (CD) der RBB wird eingeführt und systematisch auf alles Sichtbare umgesetzt: Busse, Fahrpläne, Geschäftsdrucksachen, Gebäude etc. Das neue CD soll unterstreichen, dass die RBB ein modernes Dienstleistungsunternehmen geworden ist, das mit dem Bahnbus von damals nur noch die historischen Wurzeln gemein hat.
1. November 2002
Nach 1 1/2 jähriger Planungs- und Bauphase und gemeinsamen Investitionen mit dem Land Niedersachsen in Höhe von 4,3 Mio. EUR wird der neue Omnibusbetriebshof in Uelzen eingeweiht.
Oktober 2004 bis 31. Dezember 2006
Bekanntgabe der Einbringung der RBB in die intalliance AG durch den Vorsitzenden Herrn Andreas Sturmowski auf der Einweihungsfeier der neuen Räumlichkeiten der Geschäftsstelle in Göttingen.
Die intalliance AG, an der üstra und DB jeweils 40 Prozent sowie die NORD/LB als Finanzinvestor 20 Prozent der Anteile halten, war zum 1. Januar 2004 mit dem Ziel der Teilnahme am Wettbewerb auf dem deutschen Markt für Nah- und Regionalverkehr gegründet worden. Die intalliance AG entwickelt für alle beteiligten Unternehmen ein neues Logo; so auch für die RBB.
1. Juli 2005
Die RBB übernimmt den Busbetrieb Haller mit Sitz in Walsrode. Haller bleibt als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ein eigenständiges Unternehmen, ist aber eine 100%ige Tochter der RBB.
1. August 2006
Nach 15 Jahren Sitz in der Münchenstraße 12 ziehen die RBB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Braunschweig in die Räumlichkeiten der Verkehrsgemeinschaft Peine in den Peiner Bahnhof, da die VG Peine in ihrer bisherigen Form aufgelöst wurde. Die RBB bedient neben der Mundstock GmbH ihre Konzessionen ab jetzt wieder in Eigenregie.
Einvernehmliche Beendigung der Partnerschaft der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG und der Deutsche Bahn in der intalliance AG zum 31.12.2006. Mit der Beendigung der Partnerschaft in der intalliance AG wird der Tatsache Rechnung getragen, dass sich die wettbewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen seit Gründung der intalliance weiterentwickelt und verändert haben. Die Zukunft der intalliance war auch deshalb fraglich geworden, weil nach dem Beschluss des Bundesgerichtshof vom 7. Februar 2006 nicht auszuschließen ist, dass die intalliance in ihrer heutigen Form kartellrechtliche Probleme aufwerfen und eventuell sogar untersagt werden könnte.
1. Januar 2007
Zurück zur Deutschen Bahn: Die RBB wird wieder als Tochter der DB Stadtverkehr in den Mutterkonzern integriert.
1. Oktober 2008
RBB stellt offiziell und für alle sichtbar auf die Marke DB Bahn um. Die Busse erhalten nach und nach ihre neue Farbe „Verkehrsrot“. Das Lila wird damit Geschichte.